Die Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie (SKEPT)

Kleine Hände
sind so kleine Hände...

Die Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie (SKEPT) ist ein therapeutisches Angebot für Kleinkinder im Alter von 0-3 Jahren und ihre Eltern. Der Behandlungsansatz kann helfen, wenn die ersten Wochen und Monate nach der Geburt bei der Mutter bzw. den Eltern so viel Stress auslösen, dass  der Alltag nur noch schwer zu bewältigen ist, und die Mutter sich mit allem überfordert fühlt. Der Therapieansatz dient dazu frühe Regulationsstörungen des Kindes zu erkennen, und Belastungen und Unsicherheiten auf Seiten der Eltern zu bearbeiten. Zusammen mit den Eltern wird versucht die Symptomatik des Säuglings zu verstehen, damit Lösungsmöglichkeiten an die Hand gegeben werden können. Meist reichen schon wenige Sitzungen für die Diagnostik, d.h. den Kontakt zwischen Eltern und Säugling zu beobachten, und die „Unstimmigkeiten“ zu beleuchten, damit eine positive Veränderung herbei geführt werden kann. Wichtig ist, dass beide Elternteile an dem Erstgespräch teilnehmen, um beide Sichten der Eltern berücksichtigen zu können.

Die Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie (SKEPT)  wird eingesetzt um folgende Störungen aufzufangen:

  • wenn das Baby über viele Stunden schreit und sich nur schlecht beruhigen lässt
  • wenn das Baby nicht trinkt bzw. die Nahrungsaufnahme verweigert
  • wenn das Baby nicht einschlafen kann bzw. nachts ständig aufwacht und nicht wieder einschlafen kann
  • das Baby keinen Blickkontakt aufnimmt
  • das Baby nicht gehalten werden möchte und sich immer zu windet
  • die Eltern sich schwer tun eine Bindung zu ihrem Säugling aufzubauen
  • die Mutter sich nach der Geburt traurig und depressiv fühlt, und das Kind nicht annehmen kann
  • die Sorgen und Ängste in Bezug auf die Entwicklung des Kindes überwiegen
  • Verhaltensauffälligkeiten mit Kontakt- und Spielstörungen auffallen
  • das Kind stark klammert und nicht von den Eltern ablässt