Neben der klassischen kognitiven Verhaltenstherapie arbeite ich mit Methoden der sogenannten „dritten Welle der Verhaltenstherapie“.  Diese bezieht neben der Arbeit am Verhalten sowie den Gedanken und Einstellungen („erste und zweite Welle“) Konzepte wie Achtsamkeit und Akzeptanz in die Psychotherapie mit ein und hat eine ganze Reihe von Verfahren hervorgebracht. In diesen rücken z.B. der Umgang mit Emotionen oder die vor dem Hintergrund von Lebenserfahrungen entstandenen Anteile der Persönlichkeit in den Fokus.

So arbeite ich unter anderem mit schematherapeutischen, imaginativen und emotionsfokussierten Elementen. Der schematherapeutische Ansatz geht davon aus, dass durch früh gemachte Erfahrungen Muster von Gefühlen und Gedanken gebildet werden, die auch heute noch das Verhalten beeinflussen und für Schwierigkeiten besonders im zwischenmenschlichen Bereich sorgen. In der Therapie sollen diese Muster verstanden und ein neuer Umgang mit ihnen erlernt werden. Imagination bezieht sich auf die Arbeit mit Vorstellungen oder inneren Bildern, um beispielsweise selbstsicheres Auftreten zu fördern, körperliche Empfindungen zu beeinflussen, den Umgang mit Stress zu verbessern oder ein positiveres Selbstwertgefühl aufzubauen. Mit emotionsfokussierten Methoden sollen (problematische) Emotionen wie Angst oder Traurigkeit erlebbar gemacht werden, um dann einen besseren Weg zu erlernen, diese zu regulieren.

Welche therapeutischen Mittel in der Behandlung gewählt werden, hängt vorrangig von den Bedürfnissen und Zielen des Patienten/der Patientin ab und wird gemeinsam im Laufe der Therapie immer wieder besprochen.